Was ist ein Lifestyle bzw. Lebensstil?

,

In diesem Beitrag geht es darum, was ein Lebensstil überhaupt ist.

  1. Definition Lebensstil
  2. Gibt es einen perfekten Lebensstil?
  3. Aktuelle Hauptströmungen von Lebensstilen sind z. B. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 
  4. Mindset
    1. Eisberg-Prinzip
    2. Mindset-Arbeit

Definition Lebensstil


Der Lebensstil  beschreibt die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten. Er umfasst unsere Lebensumstände, Verhaltensweisen aber auch Gewohnheiten und ist sehr eng mit unserem inneren Wertesystem, unserer Prägung und letztlich auch mit unserem Mindset verbunden. Der Lebensstil ist das Ergebnis unserer alltäglichen Entscheidungen, die wir in unseren verschiedensten Lebensbereichen treffen  und wie wir uns damit selber definieren: Gesundheit, Ernährung, Bewegung, wie wir uns kleiden und wie wir unsere Wohnung einrichten, aber auch wie wir mit uns selbst und unseren Gefühlen, mit anderen und unserer Umwelt umgehen.

Gibt es einen perfekten Lebensstil?

Lebensstile gibt es wahrscheinlich so viele, wie es Menschen gibt und dabei gibt es weder ein richtig oder falsch. Lebensstile werden von unserem Umfeld, von unserer Kultur, von politischen und sozialen Strömungen geprägt, z. B. die Hippiezeit in den 60gern, aber auch jede Generation hat ihren eigenen Lebensstil. Auch das Marketing verwendet Lebensstile zur Definition von Zielgruppen, mit denen wir im Alltag tendenziell wenig anfangen können, und die teilweise ziemlich seltsam anmuten lassen.

Aktuelle Hauptströmungen von Lebensstilen sind z. B. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 

  • Frugalisten: Ihr Ziel ist die finanzielle Freiheit. Sie arbeiten und sparen das maximal mögliche, um später früher in Rente gehen zu können. Sie sind oftmals hoch motiviert, haben eine hohe Eigenverantwortlichkeit mit der Bereitschaft zu Konsumverzicht
  • Digital Creatives: Die digitale Welt ist ihr Zuhause, sie sind oftmals wahre Teamplayer, haben eine hohe Eigenverantwortlichkeit und schaffen es für Ideen Konzepte und Ansätze zu entwickeln.
  • Party Hopper: Menschen mit einem spontanen , kreativen, Lebensstil, haben Mut für Veränderungen, stellen gerne bekannte Werte vom Grundsatz her in Frage und brauchen ihre Freiheit
  • Minimalisten: Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche und lassen Überflüssiges los. Oftmals geht die Entscheidung für diesen Lebensstil von einer Reizüberflutung hinsichtlich informativer, materieller, psychischer und emotionaler Faktoren aus. In diesem Zusammenhang bedeutet Minimalismus auch
    • Einfacher leben
    • Konsumreduzierter leben
    • Achtsamer leben
    • Nachhaltiger konsumieren und leben
    • sinnhafter leben
    • Gesundheitsorientierter Lebensstil bez. Ernährung, Anti-Aging, Sport

Mindset

Mindset lässt sich als Denkweise, Mentalität aber auch als geistige Haltung übersetzen. In diesem Zusammenhang kommt unser Selbstbild ins Spiel, also das, was wir zum einen von uns selber und zum anderen von der Welt denken und wie wir dem begegnen. Dies wird uns in frühester Kindheit vermittelt, teilweise schon bevor wir überhaupt sprechen können und hat somit einen prägenden Einfluss auf unser Leben und wie wir damit umgehen. Wenn in den frühen Lebensjahren etwas schief gelaufen ist, kann uns das Mindset auch mächtig im Wege stehen. Hier hat mir das Buch von Stefanie Stahl, „Das Kind in dir muss Heimat finden“ die Augen geöffnet.

Die Arbeit am Mindset lässt uns wachsen. Wir lernen Achtsam zu sein und verstehen wie wir ticken… was unsere Triggerpunkte für verschiedene Verhaltensweisen sind.

Eisberg-Prinzip

Jeder hat schon einmal was vom sog. Eisberg-Prinzip gehört. Siegmund Freud hat es als das Instanzenmodell der Psyche (Über-Ich, Ich, Es) entwickelt. Im Verlauf der Jahre wurde dieses Modell weiterentwickelt. Es spielt in der Psychologie aber auch in vielen anderen Bereichen eine wesentliche Rolle, z. B. Pädagogik, Kommunikation, Marketing, Werbung. Generell kann man sagen, dass die Bewusstseinsebene nur ca. 20 % umfasst, während der Unbewusste Bereich gut 80 % ausmacht. Also wenn du das nächste Mal von der Arbeit nach Hause ankommt und nicht mehr so genau weißt, wo du lang gefahren bist – also auf Autopilot warst- hat dich dein unbewusster Anteil gesteuert.

Das Eisberg-Prinzip hilft uns die Zusammenhänge zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unbewusstsein zu verstehen. Um unsere Triggerpunkte zu finden hilft es nicht nur oberflächlich zu schauen, vielmehr geht es darum im Unterbewusstsein zu schauen, was unsere Themen sind und diese in unser Bewusstsein zu bringen, damit persönliche Entwicklung Überhaupt stattfinden kann. Insbesondere, wenn du innere Widerstände spürst kannst du davon ausgehen, dass da was im Unterbewussten ist, was nicht nach oben kommen will und genau an dieser Stelle haben wie das Potenzial uns weiterzuentwickeln.

Journaln bei einer Tasse Matcha-Tee
Journaling zur Persönlichkeitsentwicklung

Mindset-Arbeit

Voraussetzungen für die Mindset-Arbeit sind Achtsamkeit, Dankbarkeit, Selbstreflexion, Körperwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Mut, Ziele setzen und verfolgen, Konzentration auf den eigenen Einflussbereich und viel Selbstliebe.

Das effektivste Hilfsmittel für die Mindset-Arbeit ist Journaling. Hierfür brauchst du lediglich ein dickes Notizbuch oder eine Notizen-App. Beim Journaling geht weniger ums Tagebuch-Schreiben im Sinne von „was ich so alles gemacht habe“, sondern vielmehr darum, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten habe, was der Auslöser war und wie mich dabei gefühlt habe (emotional und körperlich), wie ich es beim nächsten Mal verändern oder vermeiden kann usw.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat , und du keine neuen Beiträge verpassen möchtest, lade ich dich ein meinen Newsletter zu

abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um Updates zu erhalten.

Hast Du noch Fragen und Anregungen, dann lasse es mich bitte wissen:

Entdecke mehr von Einfach und Natürlich Leben

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen