Kategorie: Gesundheit

  • Projekt: Lichterlauf   Wedau am 13.09.2025

    Projekt: Lichterlauf Wedau am 13.09.2025

    Ich habe in den letzten Wochen immer wieder Updates zum Training für den 23. Bunerts Lichterlauf auf Instagram gepostet. Dabei ist mir gerade die Idee gekommen, die Vorbereitung auf diesen Lauf als Erfahrungsbericht hier auf meinem Blog mit dir zu teilen. Somit werde an dieser Stelle alle 2 bis 3 Wochen ein Update zum Training posten. Wenn du hier keinen Beitrag verpassen möchtest, abonniere meinen Newsletter.

    Ich gehöre quasi zu den ersten Teilnehmern des Bunerts Lichterlauf. Als ich damals in Duisburg wohnte bin ich überwiegend an der Sechs-Seen-Platte und im Winter an der Regattabahn gelaufen. Und glaube mir… es war immer irgendwie gruselig. Als dann der erste Lichterlauf ausgeschrieben wurde, um eine durchgehende Beleuchtung rund um die Regattabahn zu finanzieren, war ich total begeistert und hatte nicht gezögert, mich dafür anzumelden und meinen kleinen Beitrag zu leisten. Seitdem hatte ich an jeden Lauf teilgenommen, soweit ich fit war (zwischendurch hatte ich immer wieder mit irgendwelchen kleinen Verletzungen am Sprunggelenk zu kämpfen, die seltsamer Weise immer Wegeunfälle zur Arbeit waren.

    Der Lichterlauf 2025 als Projekt

    Der Grund, weshalb das für mich ein „großes“ Projekt ist, liegt darin, dass ich in den letzten zehn Jahren immer wieder mit einer Plantarsehnenentzündung und wechseljahrsbedinge Muskelschmerzen (Diagnose war Fibromyalgie) und Lymphödeme zu kämpfen hatte, die das Laufen unmöglich machten und ich am Lichterlauf „nur“ walkend teilnehmen konnte. Beim Lichterlauf im letzten Jahr fühlten sich mein Körper und auch meine Füße so stark an, dass wir (zusammen mit meinem Mann) beschlossen, die 5km-Strecke walkend und joggend im Wechsel zu absolvieren. Danach machte ich erstmal eine zweiwöchige Pause, um zu schauen, ob sich die Sehne zurückmeldete. Nichts geschah. Also beschloss ich, dass ich am nächsten Lichterlauf die 5-km-Distanz laufend zusammen mit meinem Mann absolvieren werde.

    Finisher Lichterlauf Duisburg Wedau in 2024
    Sport zur Gesundheitsvorsorge

    Laufen gehörte seit jeher zu mir und meinem Leben und die Zeit, in der ich nur walken konnte, hatte ein gewisses Frustrationspotential. Bitte verstehe mich nicht falsch, Walking und auch Nordic-Walking ist ein super Training für Leute, die nicht Laufen können oder wollen und es macht mir viel Spaß als Nordic-Walking-Instructor den Menschen das richtige Nordic-Walking nahezubringen. Insbesondere das Nordic-Walking war für mich eine Möglichkeit neben dem Radfahren in Bewegung zu bleiben.

    Dennoch sind Laufen und Walken für mich zwei unterschiedliche Welten. Beim Laufen gelingt es mir viel besser bei mir selbst zu sein, weil der Rhythmus und die Atmung es mir leichter machen den Fokus auf mich selbst zu richten. Gleichzeitig habe ich das Gefühl von Kraft und Freiheit und spüre ich diese enorme Energie in meinem Körper, die mir einen ordentlichen Cocktail aus Dopamin, Serotonin und Endorphine schenkt, der mir Motivation, Belohnung, gute Laune, guten Schlaf, Stressabbau und letztlich ein sog. „Runner’s High“ beschert. Beim (Nordic-) Walken erreiche ich diesen Zustand nicht, weil mein „Monkey-Mind“ viel mehr die Chance hat durch die Gedankenwelt zu hüpfen.

    Wie ich mit dem Training begonnen habe.

    Nachdem der Beschluss stand, dass wir am Lichterlauf 2025 teilnehmen werden, habe ich mir einen ersten Trainingsplan ausgedacht. Dieser bestand lediglich darin ein bis zwei Walking-Trainings mit kleineren eher intuitiven, langsamen Laufintervallen zu garnieren. Dabei habe ich immer darauf geachtet, wie sich die Füße angefühlt haben und ihnen genügend Zeit für Regeneration gegeben. Diesmal wollte ich nicht zu schnell die Belastung steigern, um zu verhindern, dass die Entzündung wieder aufflammt.

    Seit Mitte Januar 2025 hat das Lauftraining dann Gestalt angenommen. Der Trainingsplan sah 2 Mal die Woche ein Lauftraining mit Intervallen vor. Die Intervalle waren klar definiert: 1 Minute Laufen, 1 Min Gehen (1/1) für 30 Minuten insgesamt, so dass ich mit einer Laufzeit von 15 Min. begann. Die Steigerungen habe ich eher intuitiv entschieden. Wenn sich die Füße und Beine gut anfühlten wurden ein paar Minuten drangehangen.

    Mein Trainingsplan: Ziel 1 Stunde locker durchlaufen

    Mir ist bewusst, dass die gängigen Trainingspläne für 5 km Anfänger schneller aufbauen und oftmals drei Lauftage vorsehen. Wie bereits oben erwähnt lag der Fokus beim Training auf die Vermeidung einer Überbelastung.

    Bis zur 14 Woche hatte ich einen Tag lauffrei zwischen den Lauftagen. Ab der 15 Woche habe ich die Trainingsabstände erstmal vergrößert, um meinem Körper genügend Zeit zur Regeneration zu geben. Damit ich die Intervalle präzise einhalten kann, habe ich mir diese als Training auf meiner Apple-Watch eingerichtet und passe sie für jede Woche neu an.

    WoInter-vallMoDi in MinMiDo in MinFrSaSo
    115Kraft1/1Kraft1/1YogafreiYoga
    28/153/11/1
    38/83/13/1
    46/84/13/1
    56/64/14/1
    65/65/14/1
    75/55/15/1
    84/57/15/1
    94/47/17/1
    103/410/17/1
    113/310/110/1
    122/315/110/1
    132/215/115/1
    141/23015/1
    151/137,5frei30
    1647frei37,5
    1760frei47

    Um Verletzungen zu vermeiden gehört zum Lauftraining natürlich auch ein Warm-up und ein Cool-Down. Gestartet wird das Training mit Mobilitätsübungen, dynamischen Streching und einigen Sequenzen aus dem Lauf-ABC wie zum Beispiel: Knieheben, Anfersen, Seitgalopp, Rückwärtslaufen usw. Der Cool-Down besteht in einem ruhigen Auslaufen, Stretching und einer Entspannungsübung.

    Neben dem Lauftraining mache ich noch zwei Einheiten Krafttraining, das ich in Oberkörper- und Unterkörpertraining aufgeteilt habe. Hier arbeite ich mit meinem Körpergewicht, Widerstandsbänder und Kurzhanteln. Für eine gute Haltung beim Laufen haben sich die sog. Plancks in sämtlichen Variationen bewährt. Sie kräftigen die Körpermitte, den Rücken und tragen letztlich zur Stabilisierung des gesamten Körpers bei. Außerdem bearbeite ich 2-3 Mal die Woche meine Füße mit dem Faszienball, damit es hier nicht zu Verhärtungen kommt.

    Trainingsgeräte, Hanteln, Faszienbälle, Widerstandsband
    Trainingsgeräte, Hanteln, Faszienbälle, Widerstandsband

    Ein bis zwei Mal die Woche mache ich Yoga. Zum einen weil er mir hilft, mich selber besser zu zentrieren zum anderen ist Yoga auch ein hervorragendes Kraft-, Beweglichkeits- und Achtsamkeitstraining, in dem der gesamte Körper gekräftigt und geschmeidig gemacht wird. Darüber hinaus verbessert er die eigene Körperwahrnehmung und die Balance was letztlich auch zur Prävention von Verletzungen beiträgt.

    Festigung des Trainingsfortschritts

    Ende April bis Ende Mai bin ich zwei Mal die Woche eine Stunde lang gelaufen – ohne Blick aufs Tempo. Der Pace lag zu diesem Zeitpunkt zwischen 12 und 11, d. h. 11-12 Minuten/km.

    Das Trainingsziel für den Lichterlauf

    Da ich weiß was möglich ist, ist der 11-er bis 12-er Pace für mich nicht akzeptabel. Mein Ziel für den Lichterlauf ist die 5 km in 45 -47 Min. zu laufen. Dies bedeutet einen Pace von mindestens 9:00 oder besser. Also habe ich begonnen Pace-basiertes Intervall-Training in meinen Trainingsplan zu integrieren und habe somit einen zusätzlichen Lauftag. Somit liegt bei zwei der drei Lauftrainings der Fokus auf der Grundlagenausdauer. Beim Grundlagenausdauertraining versuche ich im Herzfrequenzbereich zwischen 125-145 zu bleiben.

    Auch beim Intervall-Training versuche ich eine Überlastung der Sehnen zu vermeiden. In den ersten Wochen 5 Wochen betrug ein Intervall 1 Min. In dieser Minute habe ich versucht einen Pace von 10 zu laufen – für meine Verhältnisse also eher ein kleiner Sprint. Das Ganze habe ich in einer Trainingseinheit 15 Mal wiederholt mit einer Gehpause von 1 Minute.

    Ein paar Worte zur Ernährung

    Damit mein Körper in der Lage ist entsprechende Leistungen zu erbringen benötigt er entsprechenden Brennstoff. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass mein Körper Gluten und Laktose schlecht verträgt. Gleichzeitig stellen die durch die Hormonumstellung bedingten Wechseljahrs-Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und die Tendenz zur Gewichtszunahme besondere Anforderungen an die Ernährung.

    In den letzen drei Jahren hatte ich trotz Kalorienbegrenzung (zeitweise nur noch 1.000 kcal/Tag) und extensives Training (2-3 Stunden/Tag) knapp 20 kg zugenommen. Weder eine Ernährungsberatung noch seitens der Ärzte fand ich Hilfe. Dies belastete mich enorm und machte die Situation nicht besser, weil das bei mir letztlich Dauerstress auslöste – bis hin zum beidseitigen Gehörsturz.

    Ich habe seit Jahren auf eine vollwertige und ausgewogene Ernährung geachtet. Nachdem ich vor 1,5 Jahren festgestellt hatte, dass ich Getreideprodukte nicht mehr vertrage wurde die Ernährung erstmal komplizierter. Zu beginn des Jahres stellte ich meine Ernährung auf basenüberschüssig um, d. h. Verzicht auf Gluten, Milchprodukten und Industriezucker. Dabei stellte sich heraus, dass für mich auch Milchprodukte nicht gut bekömmlich sind. Blähbauch, ein unterschwelliges Völlegefühl, Unwohlsein, Hautunreinheiten und Verdauungsstörungen waren die ganzen Jahre an der Tagesordnung und wurden während der basenüberschüssigen Ernährung besser.

    Seitdem ich auf Gluten, Milchprodukte und Industriezucker weitestgehend verzichte (in Minidosen toleriert mein Körper das) geht auch das Gewicht langsam wieder runter. Ich habe auch das Gefühl, dass die Lymphdrainagen meinem Körper helfen die „Schlacken“ besser abzubauen.

    Ich esse drei Mahlzeiten am Tag und versuche Snacks – egal in welcher Form – zu vermeiden. Es gibt Tage, an denen ich hungriger bin und Snacks brauche. Meine Snacks bestehen im Wesentlichen aus Obst: Nektarinen, Pfirsiche, Aprikosen, Weintrauben, Pflaumen, und wenn es ganz schlimm kommt Banane oder Medjouldattel mit Erdnussmus. Die Ernährung lässt sich als nährstoff-, ballaststoffreich und antientzündlich beschreiben. Viel Obst, Beeren und Gemüse (insbesondere Kreuzblütler und grünes Blattgemüse), Kräuter, Hülsenfrüchte, Pseudo-Getreide (Natur- und Wildreis, Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen), Haferflocken, Geflügelfleisch, Tofu, und Fisch, Nüsse und Saaten sowie kaltgepresste Öle stehen bei mir regelmäßig auf dem Speiseplan. Aufgrund des fehlenden Vollwertgetreide habe ich festgestellt, dass ich den gesamten Vitamin B-Komplex supplementieren muss.

    Einige Rezepte aus meinem Alltag findest du in der Rubrik „Rezepte“.

    Stand: 13. August 2025

    Ab August habe ich begonnen die Intervalle zu verlängern. In den ersten beiden Wochen bin ich 8 x 200 Meter-Intervalle gelaufen. Diese steigere ich wöchentlich um 15 % und nach Gefühl. Für heute war ein etwas zügigerer Dauerlauf geplant, zumal ich beim letzten Training am Montag bereits Intervall-Läufe mit einem Ziel-Pace von 7-8 gelaufen bin. Allerdings hatte mich mal wieder mein Ego regelrecht überrannt mit dem Ergebnis, dass es 4 x 800 m Tempoläufe mit kurzen Trab- und Gehpausen wurden. Somit bin ich erstmals die 5 km mit einem Pace von 9:34 gelaufen, was meine schnellster Lauf bisher war.

    Diese Belastung ließ der Körper nicht ungestraft: der Schlaf in dieser Nacht war alles andere als erholsam und mein Tinnitus war kaum zu ertragen. Also mehr auf den Körper hören und gleichzeitig die Trainingsreize bewusst setzen und sich auch daran halten.

    Stand: 31. August 2025

    Die beiden letzten Wochen waren durchwachsen und es lief nicht so rund, wie ich es mir gewünscht habe. In der vorletzten Woche (KW 34) haben mir meine Hormone ordentlich zugesetzt: massive Muskel- und Schmerzen im Becken- und ISG-Bereich haben mich regelrecht zur Pause gezwungen.

    Die darauffolgende Woche ging es wieder bergauf und am Montag habe ich einen ruhigen Dauerlauf im Grundlagenausdauer 1 Bereich mit einer mittleren Herzfrequenz von 130 BPM über 4,53 km gelaufen. Die zweite Trainingseinheit waren Intervall-Läufe über 200 Minuten mit einer Zielpace von 8:30. Hier habe ich erstmalig sehr deutlich gemerkt, dass sich meine Kondition verbessert. Während ich bei den vorherigen Intervallläufen oftmals zwischen den Einheiten gehen musste, bin ich diesmal durchgelaufen und habe versucht dabei Herzfrequenz in den Zielbereich von 135-140 BPM herunter fahren zu lassen.

    Jetzt sind es noch zwei Wochen bis zum Lichterlauf und ich bin gespannt, wie ich mich bis dahin weiterentwickle.

    Die 2 Wochen vor dem Lichterlauf

    Im Vergleich zu den beiden vorherigen Wochen lief es wieder deutlich besser. Am 01. September bin ich einen langen lockeren Dauerlauf im Grundlagenausdauerbereich 3 (Herzrate: 135-1345 BPM) über 6 km gelaufen, was sich richtig gut anfühlte. Die zweite Einheit in dieser Woche waren Intervall-Läufe: gestartet bin ich mit 1 km einlaufen mit Fokus auf Lauftechnik. Danach lief ich drei 800 m Intervalle mit einer Ziel-Pace von 8:30 und 200 m Erholungspause mit einem Ziel-Pace von 10. Dieser Lauf fühlte sich mega gut an und ich bin mir sicher, dass ich diese Intervalle mit Blick auf den Wettkampf zur richtigen Zeit gelaufen bin.
    Mein Körper strafte diesen Lauf allerdings mit einen ausgewachsenen Muskelkater ab, der mich daran hinderte in der Woche noch einen weiteren Lauf zu absolvieren. Anstelle dessen stand ein Spaziergang und eine entspannte Yin-Yoga-Einheit, damit der Körper, Geist und Seele mal wieder etwas heruntergefahren wird.

    In der Woche vor dem Wettkampf bin ich auch nur 2 Mal gelaufen. In dieser Woche starte ich mit Intervall-Läufen über 8 x 350m mit einer Ziel-Pace von 8:40 und einer Erholungsphase von 1:30 Min mit einem Zielpuls von 135-145 BMP. Mit dieser Kombination erhoffe ich mir, dass ich meine Körper darauf trainieren kann, den Belastungspuls nicht zu schnell zu hoch zu treiben.

    Der Lichterlauf am 13.09.2025 in Duisburg Wedau

    Irgendwie war ich schon am Vortag ziemlich kribbelig und aufgeregt, was mir in der Nacht so ein klein wenig den Schlaf geraubt hat. Zum Frühstück gab es ein Vollkornhaferflocken Porridge mit Birne und Beeren und Nüssen. Jedenfalls war ich froh, dass ich noch einiges für Micha’s Geburtstag vorzubereiten hatte. Ich wäre sonst vor Aufregung geplatzt.

    Zum Mittagessen (gegen 14 Uhr) gab es eine Kichererbsen-Zucchini-Pfanne mit Quinoa und eine ordentliche Prise Parmesan. Komplexe Kohlenhydrate, die für einen stabilen Blutzuckerspiegel sorgen und Proteine, die die Muskelfasern unterstützen. Außerdem enthält Quinoa viel Eisen, das für die Blutbildung benötigt wird und der Körper für den Sauerstofftransport in die Muskelzellen benötigt.

    Quinoa mit Kichererbsen-Zucchinipfanne
    Quinoa mit Kichererbsen-Zucchinipfanne und Parmesankäse

    Im Nachhinein betrachtet war das Mahlzeiten-Timing perfekt. Um 17 Uhr sind wir dann nach Duisburg gefahren und haben auch schnell einen Parkplatz gefunden. Bis zum Laufstart hatten wir dann noch ca. 30 Minuten. Unsere Startunterlagen (Startnummer mit Transponder) hatten wir schon eine Woche zuvor mit der Post erhalten. Also konnten wir uns aufs Einlaufen konzentrieren. Das waren so ca. 10-15 Minuten, ruhiges lockeres Traben. In den letzten 5-6 Minuten haben wir noch ein paar kurze Steigerungsläufe eingebaut, um den Körper „wach“ zu machen.

    Danach ging es dann auch schon in Richtung Startlinie. Die Stimmung war genial und insgesamt standen 656 Läufer und Läuferinnen an der Startlinie.

    Wir hatten uns ins Mittelfeld eingeordnet. Damit ich nicht zu schnell starte und mit genügend Kraft am Ende über die Strecke komme hatte ich mir folgende Lauftaktik überlegt:

    Die ersten 2.000 m mit einer Ziel-Pace von 9:30, die zweiten 2.000 m mit einer Ziel-Pace von 9:00 und dann wurde es knackig: die letzten 1.000 m habe ich auch aufgeteilt: die ersten 500 m mit einer Ziel-Pace 8:30 und die zweiten 500 m mit einer Ziel-Pace von 8:00 oder besser… was halt möglich ist. Und ja… der letzte Kilometer hat echt weh getan… und was wirklich richtig pusht hat war ein Publikum, das richtig Stimmung machte und einen anfeuerte, sodass an den Schuhen kleine Flügelchen wuchsen. Und dann hat es sich gelohnt: Ich habe mein gesetztes Ziel von 45-47 Minuten übertroffen: 43:37 Min. was einen 8:43 Pace entspricht.

    Nach so langer Laufpause: Was für ein Laufdebüt. So muss es sich anfühlen, wenn man „auf Droge“ ist… der Cocktail aus Dopamin, Adrenalin, Cortisol hat ein so starkes Glücksgefühl ausgelöst, dass ich mich fast wie Wonderwoman gefühlt habe. :-)

    In den nächsten Tagen geht es um Regeneration: Yoga, lockeres Laufen, sowie eine nähr- und vitalstoffreiche Ernährung legen die Basis für den Pink-Brustkrebslauf am 21.09.2025 im Landschaftspark Nord in Duisburg, was vorerst der letzte Lauf in diesem Jahr sein wird. Das Training wird darüber hinaus aber auch weiter gehen. Ich habe da noch einige Ziele.

    Ich werde am nächsten Montag an dieser Stelle noch ein ein Update zum Ergebnis des Brustkrebslaufs posten. Daher folgt mir. Es wird sicherlich spannend, wie sich dieses Thema weiterentwickelt.

  • Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing

    Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing

    Was gibt es schöneres als durch den Garten zu gehen und das Gemüse zu ernten, das man vor ein paar Monaten liebevoll ausgesät, pikiert und gepflegt hat? Das gilt auch für mein Lieblingskohlgemüse – den Kohlrabi, den ich in weiß und blau anbaue. Dieser kleine Moment, in dem ich die handvoll Kohl aus der Erde ziehe und in meiner Hand halte, bedeutet Belohnung, Glück und ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit dafür, dass mir die Natur dieses Geschenk gemacht hat.

    Generell finde ich Salate sehr alltagstauglich, weil sie schnell zubereitet sind und sich auch hervorragend für Meal-Prep eignen. Man kann sie als Hauptmahlzeit aber auch als schnellen gesunden Snack genießen. Darüber hinaus ist Kohlrabi eine wahre Nährstoffbombe.

    An dieser Stelle möchte ich mit dir mein allerliebstes Kohlrabi-Rezept teilen. Dafür benötigst du folgende Zutaten:

    Zutaten für einen Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing

    • 3 handgroße Kohlrabis
    • 2 mittelgroße Möhren
    • 3 Eier (60-80 g)
    • 1 Apfel
    • 3 Frühlingszwiebeln
    • 150 g griechischen Joghurt
    • 1 EL Tahina (Sesammus)
    • 150 – 200 g Erbsen (TK)
    • 3-4 Gewürzgurken und etwas Gurkenwasser
    • Zitronensaft von einer 1/2 Zitrone oder Zitronenpaste
    • 1 Finger dicken Bund Schnittlauch
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Zuerst kochst du die 3 Eier 8-10 Minuten – bis sie hart sind und schreckst sie ab.

    In der Zwischenzeit:

    • die Kohlrabis und Möhren in etwa mundgroße Stücke schneiden
    • in einen Dämpfeinsatz in den Kochtopf geben, diesen bis zum unteren Rand des Dämpfeinsatzes mit Wasser füllen
    • das Gemüse ca. 10 Min. dämpfen, es sollte noch knackig sein
    • Platte ausmachen und die Erbsen die letzten 3-4 Min hinzufügen
    Gemüse dämpfen

    Solltest du keinen Dämpfeinsatz haben, kannst du das Gemüse in ca. 300 ml Gemüsebrühe bissfest kochen und die Erbsen zum Schluss kurz hinzufügen.

    Allerdings empfehle ich dir einen Dämpfeinsatz, weil er alles was du darin garst geschmacklich auf einen höheren Level bringt. Ich benutze ihn sehr oft und sogar für Kartoffeln. Wenn man das Gemüse direkt in Wasser gart, werden viele Vitalstoffe ins Wasser abgegeben und letztlich weggeschüttet. Beim Dämpfen ist dies nicht so stark der Fall mit dem Ergebnis, dass das Gemüse seinen Eigengeschmack behält und viel intensiver schmeckt.
    Ich hatte meinen damals bei IKEA gekauft, den es dort allerdings nicht mehr gibt. Um Kunststoffe zu vermeiden würde ich dir einen aus Edelstahl empfehlen, den es auch bei Amazon gibt.

    Während das Gemüse gedämpft wird zerkleinere die Gewürzgurken, Frühlingszwiebeln, den Apfel und den Schnittlauch und bereitest das Dressing zu:

    Tahina Dressing zubereiten

    • den Joghurt in eine große Schale geben
    • 1 EL Tahina hinzufügen und Zitronensaft
    • alles gut vermischen, sollte die Masse zu fest sein, füge etwas vom Gurkenwasser hinzu
    • ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen

    Wenn das Dressing fertig ist fügst du die Frühlingszwiebeln, den Apfel und die Gewürzgurken hinzu und vermengst die Zutaten mit dem Dressing

    Äpfel, Gewürzgurken, Frühlingszwiebeln den Tahina-Dressing hinzufügen

    In der Zwischenzeit sollte das Gemüse fertig sein.

    gedünstetes Gemüse: Kohlrabi, Möhren, Erbsen

    Nun brauchst du ein großes Sieb, in dem das Gemüse abgeschüttet wird und mit richtig kaltem Wasser kurz „abgeschreckt“ wird, um den Garprozess zu beenden.

    Das Ganze lässt du dann 2-3 Minuten abtropfen und gibst es dann auch in die Schüssel und vermengst es vorsichtig.

    Nun schälst du die abgeschreckten Eier, schneidest sie in Würfel und fügst sie ebenfalls ganz vorsichtig unter den Salat.

    Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing Eier hinzufügen
    Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing

    Abschließend garnierst du den Salat mit dem zerkleinerten Schnittlauch.

    Weil ich Schnittlauch liebe, nehme ich gerne auch etwas mehr davon.

    Dazu passt einfach eine Scheibe echtes Vollkorn- oder Saatenbrot vollwertiges Vollkornbaguett als Kohlenhydratquelle. Zwar sind Eier als Proteinquelle enthalten, dennoch könnte man dazu auch Fisch oder Fleisch essen.

    Kohlrabi-Salat mit Tahina-Dressing und Saatenbrot mit Avocado
    Kohlrabi-Salat mit Avocado-Saatenbrot

    Vielleicht hast du Lust bekommen, das Rezept auch mal auszuprobieren. Wenn dir das Rezept gefallen hat, dann lasse mir gerne ein Like und oder Kommentar da.

  • Tulsi-Basilikum, das sog. Heilige Basilikum

    Tulsi-Basilikum, das sog. Heilige Basilikum

    Yoga und Ayurveda

    Seit vielen Jahren praktiziere ich Yoga und dabei ist es unabdingbar, dass ich früher oder später auch mit dem Ayurveda in Kontakt kommen musste. Yoga und der Ayurveda sind zwei eng miteinander verbundene Disziplinen. Für viele Menschen bedeutet Yoga einfach nur körperliche Übungen, die den Körper stärken, dehnen und entspannen sollen. Dabei sind die Asanas (=Übungen) nur ein kleiner Teil des Yoga. Yoga ist eine Lebensphilosophie, die alle Ebenen des menschlichen Seins anspricht. Eine der heute wichtigsten Schriften des Yoga sind die Yoga Sutra des Patanjali. Diese beschreiben wie man Körper, Geist und Seele in Einklang bringen kann. Das höchste Ziel ist die Selbstverwirklichung – also uns Selbst zu erkennen und wirken zu lassen und dabei einen Zustand zu erreichen der frei von geistigen und körperlichen Leiden ist und dabei unseren Lebenssinn zu verstehen.

    Der Ayurveda ist eine Schwester-Disziplin des Yoga. Der Ayurveda bedeutet für viele Entspannung und Wellness. Dabei ist er viel mehr: Er ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem mit dem Fokus auf Prävention von Erkrankungen und einem langen gesunden Leben – also das, was heute als Longevity (=Langlebigkeit) bezeichnet und teuer verkauft wird. Der Berührungspunkt des Yoga und des Ayurveda ist die Elemente-Lehre, der sog. Doshas (Vata, Pitta, Kapha). Diese drei Doshas werden aus den fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther gebildet und bestimmen die individuelle Konstitution und Gesundheit eines Menschen. Insbesondere in der Hatha Yoga Pradipika (ebenfalls eine wichtige Schrift) werden ausführlich die Wirkungen verschiedener Asanas auf die Doshas, dem Verdauungsfeuer Agni und bestimmte Krankheiten beschrieben, wobei Ernährungsempfehlungen eine wichtige Rolle spielen.

    Ein sehr bekanntes Zitat im Ayurveda bringt die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit auf den Punkt: „Bei falscher Ernährung nützt Medizin nichts; bei richtiger Ernährung braucht man keine Medizin“ .

    Dies bedeutet, dass alles was wir jeden Tag essen und wie wir es essen einen großen Einfluss darauf hat, ob wir unseren Körper schwächen und letztlich krank werden oder ihn stärken und nähren und bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben.

    Das Heilige Basilikum (botanischer Name: Ocimum sanctum)

    Ein wesentlicher Bestandteil des Ayurveda ist eine umfassende Pflanzenheilkunde, in der das Heilige Basilikum eine wesentliche Rolle spielt.

    Das Heilige Basilikum wird auch als indisches Basilikum, Königsbasilikum oder einfach als Tulsi-Basilikum (Sanskrit: Tulasi) bezeichnet. Das Tulsi-Basilikum gehört zur Familie der Lippenblütler und ist mit unserem beliebten Genovese Basilikum verwand. Diese Pflanze hat allerdings einen etwas anderen Geschmack als das uns hier bekannte Basilikum. Der Geschmack kann mit würzig-süß beschrieben werden. Es ist eine sehr aromatische, krautige Pflanze, die bis zu einem Meter groß werden kann und in warmen Regionen Indiens gut gedeiht. Es gibt sie als Weißes Tulsi (Shweta Tulsi) und Schwarzes Tulsi (Krushna Tulsi) und ist als Gartenpflanze dort sehr beliebt, weil sie sehr gut Mücken abwehrt.

    Im Ayurveda wird Tulsi zur Förderung der Verdauung und zum Schutz der Leber verwendet. Tulsi-Basilikum hat eine kräftigende Wirkung auf die Atemwege und wirkt erwärmend und schleimlösend im Brustbereich und stärkt hier die Immunkraft. Insbesondere hilft er bei Husten, Erkältungen und Atemwegsbeschwerden. Außerdem hilft er beim Stressabbau und verbessert die mentale Leistungsfähigkeit.

    Verwendung

    Im Ayurveda wird Tulsi als Blättersaft oder Tee verwendet. Ich persönlich verwende ihn im Winter als Tee. Dazu nehme ich 3- 4 Gramm getrocknete Blätter und gieße mir hieraus einen Tee auf.

    Anbau von Tulsi-Basilikum in unseren Breiten

    Mittlerweile gibt es auch hier bei uns viele Anbieter, die Tee aus Tulsi-Basilikum verkaufen. Der Kilopreis liegt je nach Qualität zwischen 50,00 und 95,00 Euro. Bei diesem Preis lohnt es sich Tulsi-Basilikum im Garten oder Balkon selber anzubauen. Biologisches Saatgut bekommt man unteranderem bei Bingenheimer Saatgut, Dreschflegel, Biogartenladen usw.

    Tulsi-Basilikum ist im Gegensatz zum westlichen Basilikum mehrjährig, aber nicht winterhart. Er hat einen leicht rötlichen Stiel, an dem gegenständig dunkelgrüne Laubblätter, die eine gesägte Form haben, wachsen. Diese haben feine Drüsenhaare, du auf dem Bild unten gut zu erkennen sind und spitz zulaufen. Wie auch unserer Basilikum bildet der Tusli-Basilikum endständige Blütenstände aus, die zwischen 6 cm und 8 cm lang werden können. Diese Blüten verströmen eine frischen krautig-pfeffrigen Duft, der an Gewürznelken erinnert und damit ein wahres Bienen- und Hummelmagnet sind.

    Voranzucht

    Für mich hat es sich bewährt Basilikum bereits ab Februar in die Voranzucht zu bringen. Wie auch der europäische Basilikum ist der Tulsi-Basilikum ein Lichtkeimer. Seine optimale Keimtemperatur liegt bei ca. 20 Grad Celsius, weshalb er zum Keimen in einem Mini-Gewächshaus auf einer Wärmematte und unter Vollspektrum-Pflanzenleuchten steht. Wichtig ist, dass er gut feucht- aber nicht zu nass gehalten wird. Nach ca. 20 Tagen keimen die Samen und ich pikiere sie in kleine Quickpottplatten, wenn sie mindestens das 2-Blattstadium erreicht haben. Dafür nehme ich etwas nährstoffreicheres Substrat und gieße die Jungpflanzen mit Effektiven Mikroorganismen an.

    Auspflanzen

    Da das Tulsi-Basilikum frostempfindlich ist, setzte ich es erst nach den Eisheiligen in den Garten. In diesem Jahr habe ich es sowohl ins Hochbeet als auch als Unterbepflanzung bei der Aubergine und Paprika gepflanzt. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein, der Boden nährstoffreich und luftig-locker. Hierfür kann gut abgelagerter Kompost verwendet werden. Der ph-Wert des Bodens sollte im Normalbereich liegen.

    Pflege

    Generell benötigt das Tusli-Basilikum wenig Pflege. Nur wenn es sehr heiße Sommer sind, muss darauf geachtet werden, dass er nie vollständig austrocknet, so dass regelmäßige kleine Wassergaben erforderlich sind. Zu beachten ist, dass keine Staunässe entsteht.

    Tulsi-Basilikum gehört zu den Kräutern mit einem höheren Nährstoffbedarf, so dass er für gelegentliche Düngergaben sehr dankbar ist. Ich verwende hierfür einmal pro Woche meinen Bokashi-Saft-Dünger in einer Dosierung von ca. 50 ml auf 10 l Wasser, was bisher gut funktioniert.

    In diesem Jahr habe ich bereits Anfang Juli zum ersten Mal den Tulsi-Basilikum beerntet, in dem ich den Stängel unterhalb der obersten Blattpaare abgeschnitten habe. Damit rege ich gleichzeitig die Verzweigung der Pflanze an, so dass sie buschiger wird. Ältere Pflanzen, die 2-3 Jahre alt sind, brauchen nicht mehr beschnitten zu werden. Allerdings ist es mir bisher nicht gelungen, das Tulsi-Basilikum unbeschadet über den Winter zu bringen, weil einfach die passende Räumlichkeit dafür nicht vorhanden ist. Hierfür benötigt es einen hellen und zwischen 15 bis 20 Grad Celsius warmen Raum.

    Tulsi-Basilikum, Heilpflanze
    Tulsi-Basilikum im Hochbeet

    Ernte und Verarbeitung

    Sowohl das Kraut als auch die Blüten verwende ich in Küche als Gewürz, Pesto oder Tee. Um Tee bzw. Gewürz herzustellen ernte ich sowohl die Blätter als auch die Blüten, wasche sie in kaltem Wasser gut ab, schleudere sie trocken und lege sie für 22- 24 Stunden bei 35 -40 Grad in den Dörrautomat zum trocknen. Im Backofen funktioniert das auch, aber hier ist die Temperatur höher und die Blätter werden dadurch bräunlich, was nicht so schön aussieht. Die Blätter und Blüten sind perfekt trocken, wenn ich zwischen den Händen gut rebbeln kann. Für den Tee zerreibe ich die Blätter nicht ganz so stark, wir fürs Gewürz. Ich lagere den Tee in Gläsern im Keller.

    Das Pesto stelle ich ganz klassisch wie mit unserem europäischen Basilikum her.

    Wenn man ein sog. Pitta-Typ ist wie ich, ist es kontraproduktiv den Tee im Sommer zu trinken, weil er die Hitze in der Konstitution noch mehr befeuert. Ich bevorzuge den Tee eher in der kälteren Jahreszeit, wo er mich besser unterstützen kann. Für Vata und Kapha-Typen kann der Tulsi Tee auch im Sommer für einen Ausgleich sorgen.

    Nährwerte

    Das Tulsi-Basilikum kann als echtes Power-Food bezeichnet werden. Es enthält viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Insbesondere die frischen Blätter liefern unserem Körper alles was er zur Gesunderhaltung benötigt:

    • Vitamine:
      • Vitamin A (Carotin): 2,5 mg/100g
      • Vitamin C: 85 mg/100g
    • Mineralstoffe:
      • Calcium: 0,5-3,5 mg/100g je nach Bodenbeschaffenheit
      • Magnesium
      • Phospor
      • Kalium
      • Eisen,
      • Zink
      • Mangan (Spurenelement)
      • Natrium (Spurenelement)
    • Sekundäre Pflanzenstoffe: Eugenol, Rosmarinsäure, Osimumoside
    • Fett: 800 mg/100g
    • Kohlenhydrate: 5.100 mg/100g
    • Eiweiß: 3.100 mg/100g
    • Kalorien: 22/100g

    Wie Tulsi-Basilikum unsere Gesundheit unterstützen kann

    • Tusli-Basilikum ist ein natürliches Kraut dass eine Anti-Stress-Wirkung hat und beim Entspannen hilft.
    • Aufgrund der hohen Dichte an Antioxidantien verbessert es die Verdauung, spült Giftstoffe aus dem Körper und reinigt den Magen. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe unterstützt es auch die Leberfunktion.
    • Tulsi-Basilikum aktiviert den Stoffwechsel, steigert die Fettverbrennung und kann die Gewichtsreduktion unterstützen.
    • In einigen Quellen in sog. Mini-Studien, wird dem Tulsi-Basilikum Blutzucker senkende Eigenschaft zugeschrieben, da diese die Funktion der Betazellen der Bauchspeicheldrüse und die Insulinausschüttung verbessern sollen. Hierfür gibt es allerdings keine qualitativ hochwertige Studien, die diese These bestätigen.
    • Aufgrund der antimikrobiellen Wirkung der Pflanzenblätter können Bakterien im Mund bekämpft werden, was die Entstehung von Karies verhindern kann.

    Welche Nebenwirkungen kann Tulsi-Basilikum haben?

    Wie bei so vielen macht auch beim Tulsi-Basilikum die Dosis das Gift:

    • Eugenol ist ein Phenylpropanoid, das für den intensiven Geruch nach Gewürznelken verantwortlich ist. Es wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Gleichzeitig hat es toxische Eigenschaften, so dass wenn es überdosiert wird (ab 10 Milliliter beim Erwachsenen) zu einer Vergiftung mit Leber-, Magen-, Darmschäden kommen kann. Dies sollte aber bei der Verwendung einiger weniger Blätter des Basilikums kaum erreichbar sein.
    • bei übermäßigen Konsum kann es zu einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) kommen; Diabetiker sollten hier etwas vorsichtig sein.
    • auch Schwangere sollten sparsam damit umgehen, weil Tulsi zu verstärkten Gebärmutterkontraktionen, Probleme während der Wehen oder der Menstruation nach der Schwangerschaft verursachen kann.
    • Tulsi könnte auch eine blutverdünnende Wirkung haben, weshalb Menschen, die Thrombozytenaggregationshemmer oder gerinnungshemmende Medikamente nehmen müssen, das Risiko für Blutungen erhöhen können und daher vorher ihren Arzt fragen sollten.

    In jedem Fall finde ich, dass das Tulsi-Basilikum in keinem Garten fehlen sollte. Alleine der Tatsache geschuldet, dass es eine wahre Freude ist, zu beobachten, wie verschiedene Bienenarten diese Pflanzen besuchen. Darüber hinaus ist es eine Bereicherung für die Küche und unserer Gesundheit.
    Wenn man abends auf der Terrasse sitzt kann uns die Pflanze auch helfen: Eine Pflanzschale mit Tulsi-Basilikum auf dem Gartentisch sorgt dafür, dass die lästigen Mücken einen nicht zu sehr ärgern.

    Hast du Tulsi-Basilikum auch in deinem Garten stehen oder ihn bereits als Tee getrunken? Wie sind deine Erfahrungen damit? Dann lasse mir gerne einen Kommentar und ein Like da.

  • Erfrischende Himbeer-Torte : gluten- und laktosefrei

    Erfrischende Himbeer-Torte : gluten- und laktosefrei

    Erfrischende gluten- und laktosefreie Himbeertorte
    Erfrischende gluten- und laktosefreie Himbeertorte

    Die Temperaturen steigen und das Verlangen nach Leichtigkeit und Kühle steigt ebenfalls. Da mein Körper seit einiger Zeit auf Gluten und Laktose reagiert, habe ich begonnen Alternativen auszuprobieren. Dabei ist dieser Kuchen entstanden.
    Was ich daran besonders mag, sind die Frische und Fruchtigkeit der Himbeeren in Kombination mit der Kokossahne, die trotz ihrer Festigkeit dem Kuchen ein Gefühl von Leichtigkeit und Sommer verschafft.

    Auch unter Nährwert-Aspekten hat diese Torte im Vergleich zu Torten aus Auszugsmehl einiges zu bieten:

    Die hier verwendeten frisch zerkleinerten Mandeln inklusive der Haut sind reich an pflanzlichen Eiweißen, essentiellen Fettsäuren und enthalten viele Ballaststoffe sowie Kalium und Vitamin E. Darüberhinaus beinhalten sie auch die Vitamine B3 (Nicacin), B5 (Pantothensäure), Folsäure (ist für die Zellteilung wichtig), Magnesium und Calcium. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen sollen positive Wirkungen auf den Blutdruck und den Cholesterinspiegel haben.

    Auch die Himbeeren sind echtes Superfood. Mit einem hohem Wasseranteil (ca. 85%), sehr wenigen Kalorien und einem hohen Anteil an Ballaststoffen enthalten sie viele wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Vitamin C, Vitamin K, Vitamine B1, B2 und B6, Beta-Carotin. Dieser Nährstoff-Cocktail versorgt unseren Körper mit allem, was für unser Immunsystem, Verdauung, Stoffwechsel, Nerven und Knochen erforderlich ist.
    Außerdem sollen sie entzündungshemmend und aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffen auch gerinnungshemmenden Wirkung haben, wodurch das Risiko für Arteriosklerose und Bluthochdruck reduziert werden kann.

    Kokossahne ist nicht unbedingt gesünder als die klassische Schlagsahne aus Kuhmilch, aber eine gute Alternative für Menschen, die Laktose nicht vertragen. Kokossahne enthält wie auch die normale Schlagsahne viel gesättigte Fettsäuren, die eher als ungesund gelten und daher in Maßen verwendet werden sollte.
    Dennoch hat sie auch positives zu bieten: Sie enthält viel Biotin, was gut für Haut, Haar, Nägel und Bindegewebe ist. Darüberhinaus enthält sie Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor und die Vitamine C, B3 und B1.

    Zutaten Teig:

    • 200 g Mandeln oder Mandelmehl (ich verwende hier ganze Mandeln)
    • 80 g weiche Butter
    • 80 g Zucker
    • 100 g geraspelte Schokolade mind. 78 % Kakaoanteil
    • 5 Eier
    • 1 TL Backpuver

    Zutaten Belag:

    • 400 g. Himbeeren (TK)
    • 500 g vegane Schlagsahne (auf Kokosbasis von dm)

    Hilfsmittel

    • Rührschüssel
    • 1 zusätzliche Schüssel
    • kleines Schälchen
    • Handrührgerät oder Küchenmaschine
    • höheres Gefäß
    • Springform (28 cm)
    • Backpapier
    • Rost zum Stürzen/Abkühlen

    Zubereitung:

    1. Schokolade in Stücke brechen und in Küchenmaschine zerkleinern und in zusätzliche Schüssel umfüllen
    2. ganzen Mandeln in Küchenmaschine zu Mehl zerkleinern und ebenfalls in zusätzliche Schüssel umfüllen
    3. Springformboden mit Backpapier auslegen, Rand einfetten und mit etwas Mandelmehl bestäuben
    4. Backpulver zu den gemahlenen Mandeln geben und die Mandel-Schokoladenmischung gut durchrühren
    5. Eier trennen: Eiweiß in ein höheres Gefäß geben; Eigelb in kleine Schale geben ohne es zu vermischen
    6. Butter und Zucker in die Rührschüssel oder Küchenmaschine geben und schaumig rühren
    7. Eigelb nach und nach unterrühren, jedes Eigelb ca. 30 Sek.) bis eine cremige Konsistenz erreicht ist
    8. Mandel-Schokoladenmischung nach und nach einrühren
    9. Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen und locker unterheben
    10. Teigmasse in Springform füllen und auf mittlere Schiene in den Backofen schieben und ca. 25 Min. backen
    11. Ober-/Unterhitze: vorgeheizt 180 Grad C
      Umluft: nicht vorgeheizt 160 Grad C
    12. Kuchen aus den Backofen nehmen, mit Messer einmal vorsichtig prüfen, ob Kuchenrand nicht an Springform klebt, Springformrand lösen
    13. Abkühlgitter auf den Kuchen legen und den Kuchen drehen, so dass der Boden jetzt oben ist, Backpapier vorsichtig entfernen und abkühlen lassen.

    Fertigstellung:
    Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, wird er auf einer Kuchenplatte fertig gestellt. Dabei bleibt die Bodenseite oben:
    Mit einem Messer trage ich ca. 0,5 cm – 1 cm vom Boden ab, so dass ein kleiner Rand stehen bleibt.

    Als nächstes wird die Kokossahne steif geschlagen und eine dünne Schicht auf die ausgehöhlte Fläche auftragen. Anschließend die tiefgekühlten Himbeeren darauf anordnen und diese vorsichtig mit der Kokussahne bedecken.
    Abschließend wird mit den restlichen Himbeeren die Torte dekoriert und etwas vom ausgeschnittenen Boden vorsichtig auf dem Kuchen verteilen.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren dieses Rezepts. Wenn dir gefallen hat, dann lasse mir gerne ein Like da.

  • Bärlauch-Pesto

    Bärlauch-Pesto

    Zutaten:

    • 100 g Bärlauch (frisch geerntet oder gekauft)
    • 100 ml Olivenöl (in Bioqualität und kaltgepresst)
    • 1/2 TL Salz
    • 1/4 TL Schwarzer Pfeffer
    • 50 g Parmesan – frisch gerieben (optional)
    • 50 g Pinienkerne (optional)

    Hilfsmittel

    • Salatschleuder
    • Küchentuch
    • Stabmixer mit Mixbecher
    • Trichter
    • Teigschaber
    • kleine Pfanne
    • Gläser mit Schraubverschluss
    • Etiketten zum Beschriften

    Zubereitung:

    1. Gläser mit heißem Wasser und etwas Essig Essenz auswaschen
    2. Mit Kräuterschere oder kleinem Küchenmesser Bärlauch ernten
    3. Bärlauch in kaltem Wasser abwaschen, auf Küchentuch abtropfen lassen
    4. in der Salatschleuder in kleinen Portionen trocken schleudern
    5. Pinienkerne in Pfanne ohne Fett geben und goldbraun rösten… Achtung das geht sehr schnell und brennt schnell an
    6. Parmesankäse in Mixbecher geben, fein hacken und auf einen Teller schütten und auf Seite stellen
    7. Pinienkerne, Bärlauch, Salz und Pfeffer in den Mixbecher geben und zerkleinern
    8. das Olivenöl hinzugeben und nochmals gut durchmixen
    9. abschließend den Parmesankäse unterheben
    10. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken
    11. das fertige Pesto mit Hilfe des Trichters in die Gläser abfüllen
    12. Gläser verschließen und Beschriften.

    Anmerkung:
    Ich lagere mein Pesto im Keller. Letztens hatte ich noch ein Glas Pesto gefunden, von vor 2 Jahren, was sowohl optisch als auch geschmacklich einwandfrei war.

    Mehr Informationen über diese Pflanze findest du auf der Seite über Bärlauch.

    Hilfsmittel, die ich regelmäßig verwende findest du auf meiner Empfehlungs-Seite.

    Wenn dir das Rezept gefallen hat, dann lasse mir gerne ein Like da.

  • Bärlauch (Allium ursinum)

    Bärlauch (Allium ursinum)

    In diesem Beitrag geht es um das Vorkommen, den Anbau, Ernte und den gesundheitlichen Nutzen von Bärlauch.

    1. Vorkommen von Bärlauch
    2. Aussehen der Pflanze
    3. Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen
    4. Anbau und Ernte von Bärlauch im Garten
      1. Pflege
      2. Ernte
    5. Warum ist Bärlauch für unsere Gesundheit so wertvoll?

    Vorkommen von Bärlauch

    Natürlicher Weise wächst der Bärlauch in schattigen Laubwäldern mit nährstoffreichem, humosen Boden. Als Lauchgewächs steht in enger Verwandtschaft mit der Zwiebel, dem Schnittlauch, und dem Knoblauch und gehört zu den Gewürz- und Heilpflanzen. Den Bärlauch gibt es nur für einen kurzen Zeitraum – also zwischen Mitte März bis zum Aufbrechen der kleinen sternförmigen Blüten.

    Aussehen der Pflanze

    Der Austrieb der lanzettförmige Blätter erfolgt direkt einzelnen aus den kleinen Zwiebeln. Der Bärlauch hat nur wenige Blattadern und seine Blattunterseite ist matt. Gegen Ende der Wachstumsphase bildet die krautige Pflanze kleine sternförmige Blüten, die auch essbar sind. Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch, wenn man sie zerreibt.

    Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen

    Wenn man Bärlauch selber sammeln möchte, muss man auch die hochgiftigen Doppelgänger des Barlauchs kennen und sicher unterscheiden können. Ein Fehler bei der Bestimmung kann zu schweren Vergiftungen bis hin zum Tod durch Organversagen kommen. Dies sind:

    1. Maiglöckchen (Convallaria majalis)
      Anders als beim Bärlauch, umschließen die paarweise wachsenden Blätter des Maiglöckchens den Blütenstengel. Ein weiteres Merkmal ist, dass Maiglöckchen sehr dicht beieinander verlaufende Blattadern hat und die Blattunterseite glänzt. Die Maiglöckchen haben einen neutralen Geruch.
    2. Herbstzeitlose (Cholchicum autumnale)
      Das Unterscheidungsmerkmal der Herbstzeitlose ist das rosettenförmige Blattwachstum, ohne dass ein Stengel gebildet wird. Sowohl die Blattober- als auch die Blattunterseite sind grün glänzend. Auch die Herbstzeitlose hat einen neutralen Geruch.
    3. Aronstab (Arum)
      Als Jungpflanze, direkt nach ihrem Austrieb, kann der Aronstab mit dem Bärlauch verwechselt werden. Die Blätter des Aronstabs sind pfeilförmig und spätestens nachdem der Aronstab seinen Blütenkolben und die roten Beeren ausgebildet hat, ist er als solcher deutlich zu erkennen.

    Anbau und Ernte von Bärlauch im Garten

    Wie viele anderen Kräuter gehört auch der Bärlauch zu unseren Küchenkräuter, die auch als Heilpflanzen gelten und daher einen Platz im Garten verdienen.

    Die Voranzucht erfolgt zwischen Dezember und Januar. Da der Bärlauch gute Anbaubedingungen und eine lange Keimzeit benötigt, ist es einfacherer ab März ein paar vorgezogene Pflanzen zu erwerben und diese an die gewünschte Stelle zu pflanzen.


    Wie oben bereits schon erwähnt benötigt er einen schattigen, kühlen Platz, gerne in einer dunklen Ecke oder unter Bäumen und und Sträuchern. Ich habe unseren Bärlauch im halbschattigen Vorgarten unter Salbei, Rosmarin und einer Rispenhortensie gepflanzt. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis er dort wirklich heimisch wurde und uns im Frühjahr 2025 erstmalig eine reichliche Ernte bescherte.

    Da unser Boden sehr schwer und lehmig war, hatten wir diesen mit Sand aufgelockert und ordentlich Pferdemist eingearbeitet. Wir hatten 5 oder 6 Jungpflanzen (mehr war zum Pflanzzeitpunkt nicht zu bekommen) 10 cm tief in die gesetzt und gehofft, dass diese gut anwachsen. Um die Vermehrung der Pflanzen habe ich mich nicht selber gekümmert. Mit jedem Jahr sind die Zwiebelhorste größer geworden.
    Bärlauch kann auch im Kübel z. B. unter Obstbäumchen angebaut werden, wobei aber auf ausreichend Platz (15 cm von Pflanze zu Pflanze) zu achten ist.
    Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass sich der Bärlauch ab Juni beginnt zurück zu ziehen, indem seine Blätter braun werden und langsam verschwinden.

    Pflege

    In Trockenphasen und sehr heißen Sommern muss regelmäßig gegossen werden. Zwischendurch kann er auch etwas organischen Dünger gebrauchen.
    Zum Herbst hin, wenn der Lavendel geschnitten und ich das Kräuterbeet erstmalig aufräume arbeite ich etwas Kompost in die Erde mit ein. Generell mulche ich den Bereich mit Rindenmulch ab. Dadurch wird verhindert, dass der Boden zu stark austrocknet und ich nicht so oft gießen muss und dadurch der Bärlauch vielleicht ein wenig Wald-Feeling hat, ;-)

    Der Bärlauch ist winterhart. Nur im Kübel muss man ihn ein wenig schützen, damit er nicht durchfriert.

    Ernte

    Die Erntezeit ist zwischen März und April. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Bärlauch bis zur Blüte am aromatischsten schmeckt. Danach verliert er sein Aroma. Auch seine Blüten sind essbar und haben sogar einen etwas intensiveren Knoblauchgeschmack.

    filigrane Bärlauch-Blüte
    filigrane Bärlauch-Blüte

    In den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung sollte man ihm nicht zuviele Blätter wegnehmen. Mal eins zum Naschen ist o.k. Er braucht die Blätter für die Photosynthese und für das Wachstum und die Vermehrung seiner Zwiebeln.
    Beim Ernten habe ich von jeder Pflanze nur so viele Blätter genommen, dass noch 2 bis 3 übrig blieben.

    Die Blätter des Barlauchs sollten möglichst frisch verzehrt oder verarbeitet werden. Mag sein, dass ich es mir einbilde, aber wenn man ihn direkt nach dem Schnitt isst, ist die ganze Energie der Pflanze zu spüren. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass das, was gerade in der Natur wächst genau das ist, was unser Körper und unsere Gesundheit gerade braucht.
    Um den Bärlauch auch im fortlaufenden Jahr genießen zu können, verarbeite ich ihn gerne zu Bärlauch-Pesto und /oder Bärlauchbutter. Die Rezepte dazu findest du im Rezept-Teil. Somit kann ich zur Grillparty im August zum Baguette Bärlauchbutter anbieten, was in dem Moment sogar was Besonderes ist.
    Man kann Bärlauch auch frisch gehackt einfrieren. Meiner Meinung nach verliert er hier dennoch seinen Geschmack.

    Nicht der Mühe wert ist das Trocknen des Bärlauchs. Zwar kann man damit eine Trockenwürze oder Bärlauchsalz herstellen, allerdings muss man sich da schon sehr anstrengen, um den Geschmack noch wahrzunehmen.

    Warum ist Bärlauch für unsere Gesundheit so wertvoll?

    Er ist reich reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle und dabei sehr kalorienarm. Auf 100 g Bärlauch kommen gerade mal 19 kcal.

    In 100 Gramm Bärlauch sind durchschnittlich folgende für den menschlichen Organismus wichtigen Inhaltsstoffe enthalten:

    frisch geernteter Bärlauch

    Sekundäre Pflanzenstoffe: Sulfid und das daraus gebildete Allicin

    • Vitamin B1 (Thiamin)
    • Vitamin B3 (Niacin): 0,7 mg
    • Vitamin B5 (Pantothensäure)
    • Vitamin C: 150 mg
    • Calcium: 76 mg
    • Vitamin E: 0,25 mg
    • Eisen
    • Kalium: 336 mg
    • Magnesium:. 22 mg
    • Phosphor

    Beim Sulfid handelt es sich um eine Schwefelverbindung, aus der das Allicin gebildet wird. Das Allicin wirkt antibakteriell und soll sich bei leichten Magen-Darm-Erkrankungen und generell positiv auf die Darmflora auswirken.

    Bärlauch enthält mehr Vitamin C als eine Orange und unterstützt somit das Immunsystem. Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. In der TCM wird er als ideales Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit empfohlen. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe insbesondere seines hohen Kalium- und Magnesiumgehaltes kann er den Cholesterinspiegel senken und entspannend auf die Gefäßwände und somit blutdrucksenkend wirken. Daher eignet er sich zur Prävention von Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

    Aufgrund seiner ätherischen Öle und schwefelhaltigen Verbindungen (Allicin) ist er auch zum Frühjahrs-Detox geeignet, weil er den Körper unterstützt Schwermetalle auszuleiten und zu entgiften.

    Hast auch du Bärlauch im Garten selber angebaut? Wie sind deine Erfahrungen? Wie verwendest du ihn in der Küche? Bitte schreib es mir in den Kommentaren.

    Wenn dir der Beitrag Rezept gefallen hat, dann lasse mir gerne ein Like da.

  • Detox-Smoothie

    Detox-Smoothie

    Diese Zutaten reichen für ca. 3 Gläser à 500 ml.

    Zutatenliste:

    • 1 mittelgroße Möhe
    • 1 kleine Banane
    • 1 Apfel
    • 1 Avocado
    • 1/2 Salatgurke
    • 2 Hände Babyleave-Spinat
    • 1 große Hand Schnittsellerie (Staudensellerie oder Selleriegrün)
    • 1 TL Spirulinapulver (bindet Toxine im Darm)
    • 1 TL Leinöl (für zusätzliches Omega-3)
    • 1 Prise schwarzen Pfeffer (er verstärkt die Wirkung von Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente)
    • ca. 500 ml Mandel- Hafermilch mit etwas Wasser. Optional: Kuhmilch, oder nur Wasser,
    • Wenn es als Frühstücks gedacht ist kann auch 1 Portionslöffel veganes Eiweißpulver hinzugegeben werden.
    Detox-Smoothie, basisch, Leberentgiftung, ballaststoffreich

    Alles in den Thermomix bzw. in einen starken Mixer geben und gut durch pürieren. Je nach Vorliebe kann man mit zusätzlicher Flüssigkeit die Konsistenz des Smoothies etwas flüssiger machen.

    Dieser Smoothie ist sehr basisch. Verwendet man normale Milch und Molkenprotein verliert es diese Eigenschaft und wirkt eher basenüberschüssig. Da vollwertige Lebensmittel verwendet wurden, ist er im Gegensatz zu entsafteten Zutaten, auch reich an Ballaststoffen.

    Die Zutaten können auch ausgetauscht werden z. B. Möhre durch Rote Beete, Spinat durch Endivien- oder Rucculasalat

  • Pendeln mit dem Fahrrad – ein Selbstversuch

    Pendeln mit dem Fahrrad – ein Selbstversuch

    Im Rahmen des diesjährigen Stadt-Radelns im September ist mir der Gedanke gekommen, dass man möglichst oft mit den Rad zur Arbeit fahren könnte. An schönen Tagen bin ich zwar hin und wieder mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren, maximal jedoch zwei Tage pro Woche, da der Zeitaufwand hierfür doch sehr hoch ist.

    Mit dem Fahrrad über eine mittlere Distanz von 25 km zur Arbeit pendeln
    1. Ausgangslage
    2. Voraussetzungen
      1. Umkleide-und Waschmöglichkeiten auf der Arbeit
      2. Halbwegs passable Radwege
      3. funktionales Equipment
        1. Das Fahrrad
        2. Die Kleidung
      4. Körperliche Fitness und Ernährung

    Ausgangslage

    Daher habe ich beschlossen das Fahrrad-Pendeln im November auszuprobieren. Hierzu gibt es hier eine kleine Mini-Serie. Dieser Teil beschäftigt sich mit den Voraussetzungen für das Fahrrad-Pendeln.

    Von Kamp-Lintfort nach Wesel sind es ca 23 km. Wenn ich dann direkt von der Arbeit zum Stall und von dort nach Hause fahre, kommen nochmals 38 km hinzu, so dass ich auf etwas über 60 km pro Tag komme. Ich bin wirklich nicht die Schnellste auf dem Rad. Wenn ich richtig gut bin schaffe ich die 23 km in ca. 70 Minuten zu fahren und komme dann ziemlich durchgeschwitzt am Ziel an. Pro Tag verbringe ich dann ca. 3:45 Stunden auf dem Fahrrad. Soweit so gut. Unter Pendeln verstehe ich auch, dass man bei fast jedem Wetter fährt (außer es wird zu gefährlich,
    z. B. bei Glatteis).

    Voraussetzungen

    Zur Arbeit zu pendeln setzt ein paar Dinge voraus:

    Umkleide-und Waschmöglichkeiten auf der Arbeit

    Ideal wäre, wenn der Arbeitgeber Umkleideräume mit Duschen zur Verfügung stellt. Dadurch wäre gewährleistet, dass man quasi wirklich frisch am Arbeitsplatz sitzt. Bei meinem Arbeitgeber ist dies leider nicht der Fall. In der Regel bin ich vor meinen Kolleginnen auf der Arbeit, so dass ich mich in aller Ruhe in der regulären „Keramikabteilung“ frisch machen kann. Etwas Seife, Waschlappen, ein Handtuch und Deo sind dafür vollkommen ausreichend, wenn man nicht total durchnässt ankommt. Das bedeutet für mich ein Tempo zu fahren, bei dem ich möglichst wenig schwitze. Natürlich hat man ordentliche Bürokleidung dabei, so dass man adäquat gekleidet am Schreibtisch sitzt.

    Diese infrastrukturelle Einschränkung bedeutet aber auch für mich, dass es auf dem Hinweg zur Arbeit nicht regnen darf und ich regelmäßig einen Blick auf den Wetterbericht habe, ob es morgens regnet. Auch Abends sollte es möglichst nicht nicht zu stark regnen. Insbesondere, wenn es dabei auch kalt ist. Schwitzen ist ein Kühlmechanismus des Körpers, wenn ich dann abends am Stall noch das Pferd bewege und versorge, was schon mal 2-3 Stunden dauert, kann das schnell zum Auskühlen führen und man fängt sich einen Infekt ein. Dies wäre jetzt zu Corona-Zeiten nicht wirklich empfehlenswert.

    Halbwegs passable Radwege

    Die Radwege hier am Niederrhein sind halbwegs brauchbar. Zwar gibt es auch hier an den ein oder anderen Stellen richtige Buckelpisten auf denen die Baumwurzeln den Asphalt hochdrücken, auf den Strecken, die ich befahre sind diese Stellen eher selten. Auch habe ich keinen „gefährlichen“ Stadtverkehr was nicht bedeutet, dass ich sehr aufmerksam unterwegs sein muss.

    funktionales Equipment

    Das Fahrrad

    Ich habe ein Winora-Tourenrad aus dem Jahr 1984 mit einer 12-Gang-Shimano-Positron-Schaltung und Cantilever-Bremsen für vorne und hinten. Damit die Beleuchtung auch bei schlechtem Wetter gut funktioniert, ist das Fahrrad mit einem vorderen Laufrad mit Nabendynamo und einer breit streuenden LED-Vorderlampe sowie eine größere LED-Schlussleuchte ausgestattet. Das Besondere an diesen Lampen ist, dass diese eine Standleuchtenfunktion haben – also auch an Ampeln bleibt die Beleuchtung an. Das Licht schaltet sich bei Dämmerung selbständig an. Da ich immer Probleme mit einschlafenden Händen am Lenker hatte, wurde das Rad zwischenzeitlich mit einem Rennradlenker und einem Triathlonaufsatz ausgestattet. Dies ermöglicht mir verschiedene Sitzpositionen auf der Fahrt einzunehmen. Außerdem habe ich einen Metallkorb auf dem Gepäckträger, in den der Rucksack während der Fahrt seinen Platz findet. Da bei längeren Touren das Trinken wichtig ist, wurde auch ein Getränkehalter angebracht. Da ich auf Plastik weitestgehend verzichte habe ich mich für Edelstahlflaschen entschieden: für den Sommer eine normale und für den Winter eine mit Thermofunktion. (Im letzten Winter war mir einmal das Wasser in der Sommerflasche fast eingefroren ;-)

    Die Kleidung

    Da Bürokleidung meinem Empfinden nach ziemlich unbequem auf dem Fahrrad ist und dazu auch schnell verschleißt und verschmutzt habe ich mich für eine funktionale Fahrradbekleidung entschieden. Der Fahrradhelm ist dabei Pflicht. Zum Schutz der Augen trage ich eine Brille – im Sommer dann eine Sonnenbrille.

    Im Sommer trage ich eine kurze Fahrradhose mit Gesäßpolster und ggf. Beinlinge. Darüber ein Shirt. Wenn es besonders heiß ist bevorzuge ich luftige Shirts. Ansonsten tun es an kühleren Tage auch langärmlige leichte Trikots. Da ich keine Klickpedale habe, ziehe ich normale luftigere Turnschuhe an.

    Im Winter trage ich eine lange, innen aufgeraute Fahrradhose mit Gesäßpolster. Außerdem habe ich auch eine Thermoradhose mit Gesäßpolster. Dann hängt es etwas von den Temperaturen ab: kurz- oder langärmliges Funktionsunterhemd, wärmendes Trikot, und eine Softshell-Jacke, bei der ich, wenn es wärmer wird die Ärmel abnehmen und diese dann als Weste verwenden kann. Außerdem habe ich eine Helmmütze und Handschuhe. An den Füßen trage ich Turnschuhe mit einer Gore-Tex-Membran, so dass die Füße etwas vor dem Fahrtwind geschützt sind und nicht beim Durchfahren einer Pfütze oder bei einem Schauer direkt nass werden. Damit ich in der dunklen Jahreszeit gut gesehen werden kann trage ich über der Jacke noch eine gelbe „Leuchteweste“

    Regelmäßig an Board ist die Regenbekleidung: eine Regenhose, Regenjacke, Regenschutz für den Helm.

    Die Winterausstattung

    Körperliche Fitness und Ernährung

    Als ich vor zwei Jahren das erste Mal die Strecke Kamp-Lintfort-Wesel; Wesel-Kamp-Lintfort gefahren bin war ich so richtig platt. Pro Strecke brauchte ich über 1:40 Stunden. Trotz Gesäßpolster tat das Gesäß ordentlich weh. Zwar war ich durchs Joggen relativ fit, aber es war etwas anderes. Die Büropause von 8,5 Stunden zwischen den Fahrten hatte eine erholsame Wirkung. In diesem Sommer bin ich dann 1 Mal pro Woche mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Gegen Ende des Sommers waren es dann auch schon 2 Tage.
    Im darauf folgenden Jahr wurde ich fitter und ich bin wenn es das Wetter zugelassen hat 2 Mal / Woche nur die 2 x 23 km gefahren. Generell bin ich überwiegend im GLA I-Bereich unterwegs gewesen. An guten Tagen fuhr ich dann auch mal im GLA-II-Bereich und irgendwann kamen dann auf dem Heimweg kleinere Sprints und Fahrtspielchen dazu, um schneller zu werden.

    Was ich damit sagen will, solche Strecken fährt man nicht mal eben so. Der Körper braucht gerade zu Beginn solcher Aktivitäten ausreichend Regenerationszeit, da er anderenfalls in den Streik tritt. Somit ist auch klar, dass es einige Zeit braucht, bis der Körper mit über 60 km/Tag klar kommt.

    Damit solche Strecken gut bewältigt werden können muss unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Auf einem meiner Heimwege bin ich einmal quasi kraftlos vom Fahrrad „gefallen“ als ich meine erste Bekanntschaft mit dem gefürchteten „Hungerast“ gemacht hatte.
    Zum Trinken habe ich überwiegend Wasser manchmal auch mit Magnesiumcitrat angereichert dabei. Im Winter bevorzuge ich heißes Wasser zum Trinken, weil es sich für den Körper als angenehmer anfühlt. Da ich mich überwiegend basenüberschüssig, gluten- und zuckerfrei ernähre und auch auf tierische Lebensmittel (bis auf wenige Ausnahmen) verzichte, ist es wichtig dennoch genügend Kohlenhydrate und Eiweiß aufzunehmen. Da Getreideprodukte weitestgehend herausfallen kommen als Kohlenhydrat- und Eiweißlieferanten Hülsenfrüchte und Obst und Gemüse zum Einsatz.

    Salat mit Linsenbratling

    Pendelt ihr auch regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit oder habt die das schon einmal ausprobiert? Was sind eure Erfahrungen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

  • Natürlich fit mit Walking und Nordic-Walking (Teil 2)

    Natürlich fit mit Walking und Nordic-Walking (Teil 2)

    Einleitung

    Im ersten Teil (hier) dieser Mini-Serie habe ich euch erklärt was  Walking  und Nordic-Walking ist, für wen es geeignet ist und was man dafür benötigt. In diesem Teil möchte ich euch den theoretischen Hintergrund der Technik erläutern. Die korrekte Technik kann nur ein ausgebildeter Trainer vor Ort vermitteln und es braucht ein wenig Zeit und Geduld, bis man diese gut beherrscht.

    Walking

    Die Walking-Technik

    Die Walking-Technik stellt keine allzu großen Anforderungen an die Koordination, weil diese der alltäglichen Gehtechnik sehr ähnlich ist. Dennoch sind einige Besonderheiten zu beachten:

    1. Die Füße werden mit der Ferse bei leicht gebeugten Knie aufgesetzt.
    2. Die Füße rollen mit der ganzen Sohle ab und mit dem Ballen stößt man sich kräftig ab.
    3. Die Füße bewegen sie parallel zur Gehrichtung.
    4. Die Ober- und Unterarme stehn im 90-Grad-Winkel und schwingen aus dem Schultergelenk eng und parallel zum Körper und diagonal zu den Beinen (sog. Diagonaltechnik).
    5. Das Ellenbogengelenk bleibt starr, d. h. der Unterarm baumelt nicht.
    6. Die Atmung und ruhig und gleichmäßig.
    7. Der Blick ist auf einige Meter voraus gerichtet.
    8.  Die Schultern bleiben locker und werden nicht nach oben gezogen.
    9. Der Oberkörper wird aufrecht und ruhig gehalten. Es wird keine Drehbewegung gemacht.

    Es mag anmuten, dass die Armbewegung etwas albern aussieht. Wenn man sich bewusst macht, dass die Bewegung der Arme (aus dem Schultergelenk) der Antrieb für die Bewegung der Beine ist, wird dies nachvollziehbar.

    Probiert Folgendes mal aus:
    1. Geht oder lauft mal mit den Händen in den Hosentaschen.
    2. Lasst beim gehen oder laufen die Arme nur mal mitbaumeln.
    3. Bewegt die Arme beim gehen oder laufen quer zur Bewegungsrichtung.
    4. Schwingt die Arme aus der Schulter parallel zur Bewegungsrichtung.

    Wie fühlen sich die Bewegungen an?
    Bei der letzten Variante fühlte sich die Bewegung sicherlich harmonischer an und ihr seid ggf. auch schneller voran gekommen.

    Die Nordic-Walking Technik

    Grundlage der Nordic-Walking-Technik ist die Walking-Technik. Nordic-Walking stellt höhere Ansprüche an die Koordination und es bedarf einige Stunden Übung und Geduld, bis die Technik gut beherrscht wird. Der korrekte Bewegungsablauf wird durch folgende Regeln erreicht:

    1. Grundsätzlich aufrechter Oberkörper, außer bei bergauf und dynamischen Training ist der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt.
    2. Auf eine entspannte Grundhaltung des Körpers auch im Schulter-Nacken-Bereich ist zu achten. Rotationen im Oberkörper sollten vermieden werden und die Arme schwingen locker aus der Schulter.
    3. Der vordere Arm ist immer leicht gebeugt.
    4. Die Finger des vorderen Arms umschließen beim Stockeinsatz fest den Griff.
    5. Der Stockeinsatz erfolgt immer unterhalb des Körperschwerpunktes: er wird vor der hinteren Fußspitze aktiv in den Boden gestochen (ca. ein 45-Grad-Winkel).
    6. Die Fersen werden bei leicht gebeugten Knien gerade aufgesetzt und der Fuß über die gesamte Sohle abgerollt.
    7. Die Schrittlänge ist dem Gelände angepasst.
    8. Die Schubphase ist dadurch gekennzeichnet, dass der Stock seit hinter den Körper geführt wird, wobei der hintere Arm vollkommen gestreckt ist.
    9. Die hintere Hand öffnet sich und gibt den Druck auf die Handschlaufe ab.
    10. Der Stock wird eng am Körper nach vorne und hinten geführt.

    Werden die Grundtechniken beherrscht, entfalten Wolking und Nordic-Walking hier volle Wirksamkeit:
    – Training des gesamten Körpers und nicht nur der Beine
    – orthopädische Belastungen erheblich reduziert werden
    – sowohl die Arm- als auch die Beinkraft wird effizient eingesetzt.

    Außerdem kann man auch mit Nordic-Walking sogar ein „moderates“ Intervall-Training z.B. als Fahrtspiel, Pyramidentraining, und sogar Training an Steigungen absolvieren.

    Hast du schon einmal Walking bzw. Nordic-Walking ausprobiert? Wie sind deine Erfahrungen? Wie und wo trainierst du am liebste? Schreib mir dazu etwas in die Kommentare.

    Lasst uns Nordic-Walken gehen